Ontologische Kinesiologie (OK)

Unterschied zu therapeutischen und anderen kinesiologischen Formen

Die Ontologische Kinesiologie versteht sich nicht als Therapieform!
Sie geht davon aus, dass der Mensch in seiner Gesamtheit, also mit seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele, vollständig und perfekt ist!

 

Auch wenn Teile davon für uns manchmal als mangelhaft er-SCHEINen mögen.
Damit be-URTEILen und be-WERTen wir uns aber selber.
Wir denken, wir sollten irgendwie anders sein, fühlen uns unvollständig oder mangelhaft. Wollen unseren Zustand im Hier und Jetzt nicht akzeptieren.
Wir haben Idealvorstellungen von uns selbst im Kopf mit denen wir uns ständig vergleichen.
Ein Abweichen von diesen Idealen können wir uns selbst oft nicht zugestehen.

Unangenehme Zustände, Beschwerden, Schmerzen, Krankheiten usw. be-WERTen wir meist als störend und hinderlich. ANSCHEIN-end stören sie unseren gewohnten Ablauf und hindern uns dabei das zu tun was wir immer tun oder vorhaben.
Deshalb wollen wir sie meist so schnell als möglich und mit dem geringsten Aufwand loswerden. Am besten ohne selbst dafür die Verantwortung übernehmen zu müssen. Wenn überhaupt, lassen wir uns von anderen helfen, weil wir meist den Kontakt zu unserer inneren Heilquelle verloren haben. Und das Urvertrauen, das alles was uns widerfährt, auf einer bestimmten Ebene Sinn macht.

 

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt,
Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt.
Aldous Huxley


Auch unsere eigenen unangenehmen und ungeliebten Eigenschaften, wie etwa Ungeduld, Wut, Aggression, Begierde, Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühl, Trägheit usw., wollen wir oft nicht annehmen und lehnen sie ab.
Erkennen aber nicht, dass dies auch Anteile von uns sind. Und auch diese „Schatten“-Anteile gehören untrennbar zu unserem „Ganzen“.

Wir haben ein vorgefasstes Bild von uns selbst im Kopf und dazu einen Plan wie alles laufen soll. Wir und unser Leben sollen nach diesem Plan funktionieren, das ist unsere Erwartung und Forderung an uns selbst. Und auch unser Körper muss da mitmachen ob er will oder nicht. Gerade unser Körper soll ja grundsätzlich einmal nur „funktionieren“ und ganz nebenbei auch noch „schön und fit“ sein und bleiben.
Auch unserer Psyche lassen wir oft keine Wahl, Stress hin oder her, auch sie muss funktionieren.

 

Wenn jemand Gesundheit sucht, frage zuerst, ob er bereit ist, die Ursachen der Krankheit zu meiden.
Sokrates

 

StegDabei erkennen wir kaum, dass es in Wahrheit selten unser eigener Plan ist, nachdem wir da leben. Meist ist es eine Kopie von Plänen die von unserer Vergangenheit, unserem sozialen Umfeld, der Gesellschaft, den Medien usw. gezeichnet wurden. Wir haben dann einen Plan genommen, der uns angesprochen hat, ihn ein wenig für uns adaptiert und uns selbst diesen Plan als „Eigenen Masterplan“ verkauft.
Und diesem Plan hetzen wir oft unser Leben lang nach, komme was da wolle…..

Egal wie sich unser Körper-Geist-Seele System dagegen auch wehrt, der Plan steht und ist um jeden Preis einzuhalten.


Wir denken: Das sind wir uns ja immerhin auch selber SCHULDig und wird allgemein von uns erwartet. Schließlich und endlich sind wir doch aufrichtige, ehrliche, verlässliche, gewissenhafte, und, und, und ……..Menschen, da soll uns keiner was nachsagen, Punkt!

Schwäche, Müdigkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Angst vor Versagen oder Verlassen zu werden…, das Gefühl nicht gut genug zu sein, nicht zu entsprechen, sich von jemanden nicht lösen zu können, die selben schmerzlichen Erfahrungen immer und immer wieder machen zu müssen, Krankheiten, Unfälle, Gesundheitliche Probleme, Trauer, Schmerzen….

Das alles haben wir in unserem „Masterplan“ niemals eingetragen, folglich geben wir solchen unangenehmen Gefühlen und Seins-Zuständen auch kaum Platz in unserem Leben.

Tauchen dann irgendwann Probleme auf, auf welcher Ebene auch immer, so können wir den tieferen Sinn dahinter nicht erkennen.
Vielleicht wollen wir ihn teilweise auch gar nicht wahrhaben weil es unser Ego, unsere vorgefassten Meinungen oder eingeprägte Muster gar nicht zulassen.
Und solange wir uns selbst dem Diktat unseres Verstandes unterwerfen, werden wir allem was wir nicht verstehen können keinen Raum geben.

Das ist genau der Punkt an dem die Ontologische Kinesiologie ansetzt!

In der Ontologischen Kinesiologie werden weder irgendwelche Symptome, noch deren mögliche Ursachen bekämpft oder therapiert.

Symptome werden als Hinweise, sozusagen als dienende Kräfte unseres Systems verstanden.
Diese Botschaften der Seele ermöglichen uns erst, auf  Lebensumstände aufmerksam zu werden die so nicht in unserem Ur-eigenen SELBST angelegt sind.
Sie können uns wieder in unsere persönliche Mitte zurückführen. In die Balance unserer eigenen Polarität. In jenes Ur-Gleichgewicht zwischen unseren Licht- und Schattenseiten, in dem wir in diese Welt geboren wurden.

Im Laufe unserer eigenen Entwicklung vom Kleinkind zum Erwachsenen, haben wir erst gelernt uns von unserem Eigentlichen Wesenskern zu entfernen. Kinder gelten deswegen als „unschuldig“ weil sie diese „Fähigkeit“ von ihrem Umfeld noch nicht übernommen haben.

Dank der Symptome, ist nun ein Schritt vorwärts möglich.
In jene Richtung, die nur von unserem Eigenen Selbst bestimmt wird.

Ein Schritt in Richtung Wachstum und PERSÖNLICHER ENT-WICKLUNG!


Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte
Albert Einstein

 

Ontologische Kinesiologie ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung und erstellt keine Diagnosen. Sie versteht sich als optimale Begleitung und Unterstützung in Entwicklungs-, Wachstums- und Veränderungsprozessen. Es ist in der Verantwortung jedes einzelnen sich für seinen persönlichen Weg zu entscheiden.

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