Wissenswertes

Mudras

Das Wort mudra stammt aus dem Sanskrit, der heiligen Sprache der Hindus und bedeutet so viel wie "Siegel, das Freude bringt".

Mudras sind symbolische Stellungen, die meist mit den Händen und Fingern ausgeführt werden. Fast alle Religionen und Philosophien verwenden Mudras. In den fernöstlichen Traditionen dienen sie u.a. dazu in Tänzen stumme Geschichten zu erzählen und genau das tun sie auch in unserer Sitzung!

Am bekanntesten sind wohl die gefalteten Hände und das „Chin“ Mudra welches oft bei Buddhastatuen und von Yogis verwendet wird.  Mudras sollen die Wirkung von bestimmten Bewusstseinszuständen während der Meditation oder im Gebet erleichtern bzw. verbessern.

Sie haben durch das Berühren bestimmter Stellen an der Hand und den Fingern verschiedene physiologische und psychische Auswirkungen. In den Fingern (und Zehen) enden verschiedene Meridiane, die den ganzen Körper durchziehen und auch Auswirkungen und Bedeutung in Bezug auf verschiedene Organe und Gehirnarealen haben. Damit wird beispielsweise in der Hand- und Fußreflexzonen Massage, Akupunktur, Akupressur, Yoga und Qi Gong gearbeitet.

Ebenso wie die Meridiane (mit welchen speziell in der Chinesischen Medizin gearbeitet wird) wird lt. der Hindu- und Yoga Philosophie der Körper von Nadis (feinstofflichen Energiekanälen) durchzogen welche sogar noch über den Körper hinausgehen. Die Kreuzungspunkte dieser Nadis im Körper sind uns als Chakra bekannt. Neben den 7 bekanntesten Haupt-Chakras (Wurzel-, Nabel-, Solarplexus-, Herz-, Kehlkopf-, Stirn- und Scheitel; es werden aber auch andere Namen dafür verwendet) gibt es auch sogenannte Neben-Chakras. Wie sie ua. in den Handflächen und Fußsohlen zu finden sind. Wo die Energiekanäle den Körper verlassen bilden sie die Aura.

Heute kann die Aura mit Hilfe der sogenannten Kirlian-Fotografie sichtbar gemacht werden und auch die magnetischen Felder von Gehirnströmen können außerhalb und ohne Berührung des Kopfes gemessen werden. Da fällt es nicht mehr schwer sich vorzustellen wie sich unsere Felder gegenseitig durchdringen. Das geschieht auch in einer Sitzung und ermöglicht somit dem Kinesiologen, eigene Wahrnehmungen zu machen, die aber mit dem gerade stattfindenen Prozess des Kunden in Verbindung stehen.

In verschiedenen Kulturen, Philosophien, Weisheits- und Gesundheitslehren werden Fingern auch Elemente, Organe sowie rechts- bzw. linksdrehende Eigenschaften zugesprochen. Aber auch Gefühle wie Liebe, Treue, Lebenskraft, uvm.

Dieses z.T. archetypische Wissen um die Funktion von Mudras und der Bedeutung der einzelnen Finger hat auch dazu geführt an ganz bestimmten Fingern Ringe mit unterschiedlicher Bedeutung zu tragen. (Verlobungsring, Ehering, Schmuck, Heilsteine, usw.)

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