Ontologische Kinesiologie (OK)

Entstehung von Symptomen und Problemen

In der Ontologische Kinesiologie werden physische und psychische Probleme, Schmerzen, Krankheiten, Unfälle usw. nicht als Hindernis, Schicksalsschlag oder gar Strafe (des Lebens oder Gottes) verstanden.

Sondern ganz im Gegenteil, als Ausdrucksform unserer Seele!

Jedes Problem ist eine Botschaft unseres Unterbewusstseins.
Wie ein Geschenk mit Hinweisen auf unseren ureigensten Masterplan, unsere Bestimmung, unseren Lebensplan, unserem Blueprint.
Tief  in unserem Unterbewusstsein tragen wir ein Wissen um uns selbst, das wir kognitiv auf unserer Verstandesebene niemals in seiner Gesamtheit er-FASSEN können.

Dieses Wissen ist eine Kraft die auf subtile Weise in uns wirkt. Eine Kraft die wir meistens nicht bewusst spüren können, weil sie eben ganz fein ist und uns eigentlich überhaupt nicht belasten will. Warum auch sollte unsere Seele das wollen? Sie geht natürlich sorgsam mit uns um und wird immer das geringste Mittel wählen um sich uns verständlich zu machen.
Vielleicht in Form eines verwirrenden Traumes, einem unangenehmen Gefühl o.ä. Wenn wir diese Botschaften jedoch lange genug nicht verstanden oder ignoriert haben, dann bleibt der Seele kaum eine andere Möglichkeit als zum nächst stärkeren Mittel zu greifen um sich uns verständlich zu machen.                                               

Das kann ev. ein starkes Gefühl wie Angst, Schuld, Minderwertigkeit, Versagen, Depression o.ä. sein.
Oder wir bewegen uns in Schleifen von eingespielten Verhaltensmustern, erkennen dies möglicherweise sogar, schaffen es aber dennoch nicht aus diesem „sich im Kreis drehen“ auszusteigen.
Erleben chronische Beschwerden oder dieselben unglücklichen Situationen und Lebensumstände, Partner, Kollegen,  usw. immer und immer wieder.

 

In Wirklichkeit ist der andere Mensch dein empfindlichstes Selbst in einem anderen Körper.
Khalil Gibran

 

Wenn wir diese nicht-körperlichen Anzeichen übersehen, wird die Seele uns weiter unterstützen und notgedrungen vielleicht einen Ausdruck finden den wir leichter erkennen können. Meist erkennen wir jedoch leichter wenn die Erfahrung intensiver bzw. schmerzlicher ist. Und somit kann (neben oder nach der Psyche) nun auch der Körper mit einbezogen werden.

Der Körper bekommt nun von der Seele sozusagen den Auftrag, die Botschaft irgendwie mit seinen Möglichkeiten zu vermitteln.

Die eigentliche Aufgabe wird also von der geistig-seelischen (feinstofflichen) auf die körperliche (grobstoffliche) Ebene verlagert, weil diese eben andere, für unseren Verstand leichter erkennbare Ausdrucksformen zur Verfügung hat. Der Körper wird nun seinerseits einen Weg finden diesen Auftrag mit seinen Mitteln, nämlich körperlichen Symptomen, umzusetzen.
Der Zweck ist jedoch noch immer die Botschaft zu überbringen.

Unterdrücken oder behandeln wir diese Symptome nun erfolgreich, haben wir eine zeitlang vielleicht wieder Ruhe.
Es spricht natürlich nichts dagegen Symptome zu behandeln.
Vor allem akute, bedrohliche und schwerwiegende Symptome sollten rasch und angemessen behandelt werden.

Wurde die eigentliche Ursache, die Botschaft dahinter aber nicht erkannt, dann war das ganze (Theater) aus Sicht der Seele wohl umsonst. Mehr noch. Nun sind sogar noch die Symptome weg die in ihrem ursprünglichen Sinne eigentlich hilfreiche, uns dienliche Hinweise waren.
Nach dem Motto: Aus den Augen - aus dem Sinn, glauben wir nun sogar noch, das Problem tatsächlich gelöst zu haben.
Die Wahrscheinlichkeit jedoch, dass sich die Symptome irgendwann (in gleicher oder ähnlicher Form) wiederholen werden ist groß. Vielleicht findet unser System nun einen anderen Ausdruck um sich uns mitzuteilen.

 

Eine Erfahrung die nicht verstanden wurde, wird sich immer wiederholen, bis sie verstanden wird.

 

Auf der Ebene unseres Bewusstseins werden wir alle einzelnen Episoden wohl kaum in Zusammenhang bringen (es kann ja auch eine geraume Zeit dazwischen liegen und die Ausdrucksformen unseres Geist-Seele-Körper-Systems können ganz unterschiedlich sein).
Und somit wurde die eigentliche Lernaufgabe, der Ent-wicklungs-schritt auf später verschoben.

Es ist nun aber unsere Entscheidung, wie lange wir uns mit dieser Aufgabe be-LASTen wollen.

 

Ontologische Kinesiologie ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung und erstellt keine Diagnosen. Sie versteht sich als optimale Begleitung und Unterstützung in Entwicklungs-, Wachstums- und Veränderungsprozessen. Es ist in der Verantwortung jedes einzelnen sich für seinen persönlichen Weg zu entscheiden.

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